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Spendet mit für uns

… hieß es am 27.04.18 für die Viertklässler unserer Schule.
Themen aus dem Sachunterricht einmal hautnah bearbeiten. So war es geplant.
Gespannt starteten wir gegen 8.00 Uhr vom Meinersdorfer Bahnhof  nach Chemnitz, dann ging es nach kurzem Aufenthalt weiter in die Landeshauptstadt. Alle Kinder hatten neben dem Proviant einen Hefter im Gepäck, in dem Vorträge zu Sehenswürdigkeiten enthalten waren, die wir vor Ort kennen lernen wollten. Der Startschuss fiel im Hygienemuseum. Mit dem Wissen zu Entstehung und Entwicklung des Hauses schauten wir uns anschließend die aktuelle Ausstellung „Tierisch beste Freunde – Haustiere und ihre Menschen“ an. Das fanden alle sehr interessant. Vor allem die Brille, mit der man die Unterwasserwelt aus Sicht eines Fisches betrachten konnte, wurde von jedem Kind ausprobiert. Weiter ging es dann mit der Erkundung des Kindermuseums. Hier gab es eine Menge Dinge und Versuche, die jeder selbst ausprobieren konnte. Dass wir weit über zwei Stunden im Hygienemuseum verbracht hatten, stellten wir nach einem ungläubigen Blick auf die Uhr fest, als wir bei schönstem Sonnenschein auf der Wiese vor dem Museum Mittagspause machten – selbstverständlich erst nach einem weiteren Vortrag über den Großen Garten, in dessen unmittelbarer Nähe wir uns ja schließlich gerade befanden. So gestärkt machten wir uns auf den Weg Richtung Innenstadt, wo weitere bedeutende Bauwerke auf uns warteten. Dazu gehörten selbstverständlich die Frauenkirche, das Verkehrsmuseum und der berühmte Fürstenzug. Hier platzte eine chinesische Reisegruppe plötzlich und unerwartet mitten in unseren Vortrag. Wir mussten dem Dolmetscher genau erklären, wer wir sind und was wir tun. Und plötzlich wollten sie auch mitraten/schätzen, wie viele Fliesen und Personen auf dem riesigen Kunstwerk zu sehen sind. Und dann wanderten ihre Handys herum, es entstanden tolle chinesisch-deutsche Bilder mit vielen strahlenden Gesichtern. Von diesem Erlebnis werden wir wohl alle unseren Kindern und Enkeln erzählen, wenn wir mit ihnen später einmal Dresden erkunden. Danach marschierten wir über die Brücke zum Goldenen Reiter. Wenn man genau vor der goldenen Statue August des Starken sitzt und von ihm erzählt bekommt, ist das etwas anderes, als im Klassenzimmer nur ein Bild von ihm zu sehen. Und das galt schließlich für alle tollen Orte, die Dresden zu bieten hat und die wir und angeschaut haben. Beim Schleckern einer Eisportion bemerkten wir den Weg zurück über sdie Brücke eigentlich gar nicht und nahmen nun die nächste Etappe in Angriff. Es ging weiter zur Katholischen Hofkirche und dann zur Semperoper, über die wir auch sehr viele interessante Details erfuhren, wie z.B. den großen Brand.
Wie praktisch, dass es so viele bemerkenswerten Orte zu bestaunen gibt, die alle auf einem „Tampel“ liegen. Auf den Treppen der Brühlischen Terrassen gab es gleich zwei tolle Ausführungen unserer eigenen Guides: eben die Terrassen und die Weiße Flotte, deren Schiffe wir während der Ausführungen direkt vor Augen hatten. Den Abschluss bildete der Vortrag über das Residenzschloss, der sogar von einigen Passanten, die gerade über den Platz spazierten und stehengeblieben waren, mit Anerkennung und Beifall belohnt wurde.
Nun war es aber genug an Bildung für einen Tag. Im Innenraum des Zwingers erholten wir uns auf Bänken und an den zahlreichen Brunnen, die für vielfältige Erfrischung sorgten.
Mit frischer Kraft nahmen wir nun die letzte Etappe in Angriff. Über die Prager Straße ging es zurück zum Bahnhof und mit dem Zug kamen wir pünktlich in Chemnitz an. Dort wurden wir von unseren Eltern abgeholt. Es war ein echt toller und erlebnisreicher Tag für alle.

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